Begegnungszentrum am Erikasee

Das Haus in der Außenansicht.
Der Erikasee in der beginnenden Abenddämmerung.
Die Südsee ist wirklich nicht weit.
Beethoven hört immer beim Singen mit, auch wenn er taub ist.

Das Lausitzer Seenland

Das Lausitzer Seenland ist ein künstlich angelegtes Seengebiet in der Lausitz. Durch die Flutung stillgelegter Braunkohlentagebaue des Lausitzer Braunkohlereviers soll bis zum Jahr 2018 Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet entstehen.

Es erstreckt sich vom Süden Brandenburgs in den Nord-Osten Sachsens. Wichtige Städte in der Umgebung sind Cottbus (ca. 100.000 Einwohner), Senftenberg (ca. 25.000 Einwohner) und Hoyerswerda (ca. 35.000 Einwohner). Leipzig und Berlin liegen ca. 2 Autostunden und Dresden ca. 1 Autostunde entfernt.

Das Seenland besteht aus insgesamt 39 Seen, die meisten befinden sich im Grenzbereich zwischen Brandenburg und Sachsen.

Zehn dieser Seen, die auch das Kernstück bilden,  sind schiffbar durch Kanäle miteinander verbunden. Dazu gehört auch der weithin bekannte Senftenberger See, an dem sich bereits ein gut ausgestattetes Naherholungsgebiet gebildet hat.

Zumeist sind die Seen das Ergebnis des Braunkohleabbaus im 19. und 20. Jahrhundert. Hierbei handelt es sich um den Übertageabbau. Dafür wurde riesige Gruben ausgehoben. Die nun offenliegende Braunkohle konnte nun direkt abgebaut und in die nahegelegenen Braunkohlekraftewerke befördert werden. In der Lausitz gab es in der Zeit zwischen 1830 und 1990 mehr als 30 verschiedene Brikettfabriken (im Umkreis von Laubusch ca. 30km).

Heute existieren noch vier Tagebaue (Jänschwalde und Cottbus-Nord im Nordosten von Cottbus, Welzow-Süd ca. 15km nördlich von Laubusch und Nochten bei Hoyerswerda). Die Kohle wird in die Kohlekraftwerke in Schwarze Pumpe (westlich von Spremberg) und Jänschwalde (östlich von Cottbus) transportiert. Die Vattenfall AG ist somit als Braunkohleunternehmen einer wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

Laubusch   liegt im Zentrum des Lausitzer Seenland. Es liegt ca. 12km westlich von Hoyersweda und 14km östlich von Senftenberg.

Der Ort ist von der Braunkohle geprägt. Das ursprüngliche Dorf Laubusch musste der Grube "Erika" Anfang des 20. Jahrhunderts weichen. Dafür wurde von der Ilse Bergbau AG eine Kolonie "Erika" errichtet, benannt nach einer Tochter des Grubenbesitzers. Die Kolonie wurde später in Laubusch umbenannt. Der neue Ort wurde als Gartenstadt neu entworfen und diente zur Unterbringung der Beschäftigten der Brikettfabrik und Grube. Somit waren fast alle Einwohner des Dorfes im Bergbau beschäftigt. 

Die Grube Erika wurde nach der Stillegung geflutet. Heute entsteht dadurch der Erikasee. 

Das   Begegnungszentrum am Erikasee  ist im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Brikettfabrik beheimatet. Dieses wurde liebevoll saniert und dienst nun als Hotel und Erholungszentrum. 

Herausragend für das Zentrum ist die gute Lage (ca. 30min zur Autobahn oder 5min zum Bahnhof) und die Nähe zur Natur. Es liegt sehr nahe am Erikasee (Luftlinie 500m). Der Wald ist auch nicht weit.